Nationale Botschafter für Fair Play
Auf Vorschlag der 8. Europäischen Sportministerkonferenz des Europarats 1995 fand 1996 in Amsterdam der erste „Runde Tisch zu Sport, Toleranz und Fair Play“ statt. Ein wichtiges Ergebnis war die Berufung von Nationalen Botschaftern für Sport, Toleranz und Fair Play. Bei gleicher Gelegenheit wurde der niederländische Fußballer Ruud Gullit zum „Europäischen Botschafter für Sport, Toleranz und Fair Play“ ernannt. Der Bundesminister des Innern hat in Abstimmung mit dem deutschen Sport 1997 Frau Rosi Mittermaier-Neureuther, 2011 Frau Steffi Nerius und 2012 Herrn Rainer Schmidt zu Nationalen Botschaftern und Botschafterinnen berufen.
Laut Empfehlung des Europarats sollen diese Nationalen Botschafter folgende Aufgaben wahrnehmen:
- Die wichtigste Rolle der Botschafter besteht in der Schärfung des Bewusstseins in Sportlerkreisen hinsichtlich der Bedeutung von Toleranz und Fair Play im traditionellen Sinn, aber auch hinsichtlich der neuen Aspekte Toleranz, Nichtdiskriminierung, Antirassismus, Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.
- Die Nationalen Botschafter sollen ein Symbol für diese Haltung sein und als Leitfiguren für nationale Initiativen zur Förderung der Toleranz im Sport und der Weiterentwicklung der Toleranz durch den Sport fungieren.
- Dies beinhaltet folgende Aufgaben: Ansprachen halten, Preise verleihen, anwesend sein, wenn wichtige Aktionen/Aktivitäten/Initiativen stattfinden.
Der Botschafter und die Botschafterinnen sind:





